Stern TV Reportage über Stilberatung

Stephanie Maar Allgemein, Tipps und Tricks

Nachdem ich gestern, aufgrund der Stern TV Reportage über Stilberatung ganz viele Zuschriften und Fragen von verunsicherten Interessenten bekommen habe, möchte ich dazu Stellung nehmen.
Zunächst einmal herzlichen Dank an alle meine Kunden, die den Unterschied zu meiner Dienstleistung erkannt haben.Während der Sendung tickerten laufend Nachrichten von Kunden auf meinem Handy ein, wie gruselig oder erschreckend diletantisch die ausgewählten Stilberater ihr vermeintliches Wissen zum Besten gaben. Und das Ganze auch noch zu einem aberwitzigen, nicht gerechtfertigtem Fantasiepreis.

Der Beruf des Stilberaters ist leider kein Ausbildungberuf mit langer Lehrzeit, sondern kann im Prinzip in einem Schnellkurs von jedem “erlernt” werden oder – schlimmer noch – manche ernennen sich selbst, ohne irgendein Basiswissen, einfach so zum Stilberater. Das Ergebnis sind dann solche Stil- und Farbberatungen in der Art, wie es Stern TV gestern sehr eindrücklich dargestellt hat.

Wie findet man denn nun eine(n) guten Stilberater/in?

Eine gute Stilberaterin erfasst den Menschen immer als Ganzes, berücksichtigt also nicht nur die Äußerlichkeit, sondern auch das Temperament und Wesen des Kunden. Erst nach einem intensiven Vorgespräch erfährt ein guter Stilberater, welche Veränderungen möglich sind und was die Kundin/der Kunde bereit ist, im ersten Schritt zuzulassen.

Das meist genutzte Mittel für die Suche ist wohl das Internet. Wie auch im realen Leben zählt der erste Eindruck. Verlassen Sie sich hierbei ruhig auf Ihr Bauchgefühl.

Ist die Seite unübersichtlich oder altmodisch, ist meistens auch der Websitebetreiber nicht auf der Höhe der Zeit.

Sind die Bilder sehr stereotyp, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass dem Kunden ein bestimmter Stil “übergestülpt” wird.

Transparenz: Wird Ihnen der Ablauf der angebotenen Dienstleistung deutlich gemacht? Können Sie erkennen, was genau Sie für Ihr Geld bekommen?

Im Zweifelsfall einfach die/den Stilberater/in anrufen und fragen. Auch am Telefon erfährt man viel über sein Gegenüber.
Mein Fazit:
Es ist gar nicht so schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen, wenn man genau hinschaut und hinterfragt. Die Zeit, die man dafür investiert, lohnt sich auf jeden Fall und minimiert spätere Enttäuschungen.